Seniorenhaus Anna Margareta

“Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man verstanden wird.”

Christian Morgenstern (dt. Dichter, 1871-1914)

Aktuelle Maßnahmen und Themen

40 Jahre im Dienst für ältere Menschen

Zwei Mitarbeiterinnen im Seniorenhaus Anna Margareta in Diepholz haben am 1.8 ihr 40 - jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Gemeinsam mit der Leitung und dem Vorstand des Trägervereines wurde auf diese außergewöhnliche Leistung angestoßen.

Das Seniorenhaus Anna Margareta hat eine lange Tradition in der Versorgung ältere Menschen in Diepholz. Es gilt allgemein als guter Ort zum Leben. Es ist aber auch ein guter Ort zum Arbeiten. Dies zeiget sich vor einigen Tagen, als Angelika Ehrich - Nolde und Ursula Schwenker ihr 40. Dienstjubiläum feiern durften. Frau Ehrich – Nolde gestaltet seit vier Jahrzehnten die Verwaltungsaufgaben im Seniorenhaus, Frau Schwenker ist als gelernte Altenpflegerin direkt für die Bewohnerinnen und Bewohner da. Für beide hat sich im Rückblick viel verändert, geblieben aber ist die Verbundenheit zur Aufgabe, den Kollegen und den immer wieder neuen Herausforderungen. Dietmar Gerding-Reimers als Vorstandsvorsitzender des Anna Margareta – Diakonischer Verein Grafschaft Diepholz e.V., sowie Reinhild Schulz-Kittelmann als Pflegedienstleitung und Till Duchatsch als Geschäftsführer dankten den Jubilarinnen für Ihre Treue zum Unternehmen und ihren Arbeitsleistungen über vier Jahrzehnte für das Wohl ältere Menschen in Diepholz.

Neue Wohnformen für Senioren in Diepholz ab 2021

Der Anna Margareta-Diakonischer Verein Grafschaft Diepholz e.V. wird als Investor neben dem Seniorenhaus Anna Margareta in der Von-Hünefeld-Straße in Diepholz bis 2021 ein neues Gebäude errichten. Dieses wird dann zwei Wohngemeinschaften, eine Tagespflege, Wohnungen und Büroräume für die Diakonie Sozialstation als ambulantem Pflegedienst beherbergen.

Die Stadt Diepholz ist vom demografischen Wandel genauso betroffen, wie die meisten Städte und Gemeinden in Niedersachen. Die Einwohner werden älter und benötigen immer öfter pflegerische Unterstützung und Hilfe bei der Lebensgestaltung. Dazu gibt es in Diepholz die seit Jahren etablierten Möglichkeiten der ambulanten Versorgung in der eigenen Wohnung durch die Diakonie Sozialstation und die stationäre Versorgung durch das Seniorenhaus Anna Margareta. Beide Institutionen arbeiten gemeinsam unter dem Dach der Diakonie, sind aber völlig selbstständige Einrichtungen.

Was noch fehlt ist ein Verbindungsglied, wenn das Wohnen zu Hause schwer wird, aber ein Einzug ins Heim nicht nötig ist. Diese Lücke soll nun durch einen Neubau in der Von-Hünefeld-Straße, direkt neben dem Seniorenhaus, bis 2021 geschlossen werden. Dazu soll unter anderem ein bestehendes freies Mehrfamilienhaus weichen und ein neues Gebäude entstehen. Die Vorplanung läuft, muss aber noch mit dem Bauamt endgültig abgestimmt werden. Wir hoffen auf eine zeitnahe Genehmigung mit dem Ziel, Anfang 2020 mit dem Bau beginnen zu können.

Ähnlich wie bei der Bauplanung verhält es sich auch mit der inhaltlichen Ausgestaltung des Gebäudes. Geplant sind im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss je eine Wohngemeinschaft mit je 12 Plätzen. Hier leben Senioren in einem Mietverhältnis in Ihrem eigenen Zimmer mit eigenem Bad, teilen sich aber die Gemeinschaftsflächen und organisieren gemeinsam die notwenigen Hilfeleistungen. Diese werden dann durch einen ambulanten Dienst erbracht. Im Staffelgeschoss ist eine Tagespflege geplant, in der Menschen aus der Nachbarschaft, aus dem schon bestehenden Betreuten Wohnen des Vereines, aber auch aus allen anderen Teilen der Stadt den Tag verbringen können. 

Für beide Angebote ist die Mitarbeit eines ambulanten Pflegedienstes wichtig und notwendig. Daher bemühen sich der Anna Margareta-Diakonischer Verein Grafschaft Diepholz e.V. mit seinem Seniorenhaus und die Diakonie Sozialstation um eine solche Zusammenarbeit. Angedacht ist die Unterbringung der Räumlichkeiten für die Diakonie-Sozialstation im neuen Gebäude. Somit wären alle Formen der Hilfe und Unterstützung eng miteinander verbunden mit den entsprechenden Möglichkeiten der engen Zusammenarbeit. Aufgrund der noch notwendigen Entscheidungen der zuständigen Gremien auf beiden Seiten erwarten die Gesprächspartner eine endgültige Entscheidung im Herbst diesen Jahres. 

Alle Beteiligten sind sich indes einig, dass ein solches Projekt für Diepholz wichtig und richtig und in Bezug auf die demografische Entwicklung ein wertvoller Baustein für die pflegerische Versorgung der Stadt sein wird.